46 | Tier-Energetik – Aus meiner Praxis

46 | Tier-Energetik – Aus meiner Praxis

2560 1700 Clemens Pistauer

Quelle: StockSnap, pixabay 

Hunde, Katzen und Co

Seit Beginn meiner energetischen Tätigkeit hatte ich immer wieder Tiere als Klient*innen. Dabei behandelte ich vor allem Hunde und Katzen. Mein Schwerpunkt lag insgesamt bisher auf der Arbeit mit Menschen, aber das ändert sich gerade in Richtung 50:50.

Von meinen bisherigen Tierbehandlungen habe ich 2 Beispiele herausgegriffen, nämlich Emilio und Beauty.

Clemens Pistauer und ein schwarz-grauer Hund sitzen einander gegenüber.
Emilio und Clemens nach einer Sitzung (Foto: S. Lauderbach)

Emilio gehört einer ehemaligen Nachbarin von mir. Sie nimmt immer wieder Tiere bei sich auf, die einen schwierigen Start ins Leben hatten. Emilio lebte beispielsweise als Straßenhund in Rumänien, bevor er von einer Tierschutzorganisation gerettet wurde. Auf der Straße hatte er sich Parasiten eingefangen, die sich in seinem Körper eingenistet hatten, und die inneren Organe befielen. Sie können nach derzeitigem Stand der Tiermedizin nicht völlig entfernt werden. Das Beste, dass man zurzeit machen kann, ist das Immunsystem von Emilio zu stärken, damit er diese Parasiten gut in Schach halten kann. Diesem Zweck diente auch ein Besuch meiner Nachbarin (ich nenne sie hier Frau L.) mit Emilio im Jahr 2021. Meine Behandlung entspannte Emilio spürbar, und er schlief sogar dabei ein. Meine Nachbarin berichtete mir später, dass ihm die Sitzung gut getan habe, und insgesamt auch eine Stärkung seiner Konstitution zu beobachten war.

Beauty, die gutmütige schwarze Hündin

Bevor Emilio zu meiner Nachbarin kam, hatte sie eine große, schwarze Hündin namens Beauty. Ich traf sie und ihr Frauchen immer wieder auf der Straße. Dabei erzählte mir meine Nachbarin, dass sie Beauty aus einer „Hundetötungsstation“ in Rumänien bekommen habe, und sie dort anscheinend ziemlich schlimme Erlebnisse gehabt hatte. Ein Anzeichen dafür war eine sehr stark ausgeprägte Ängstlichkeit, insbesondere vor Männern. Bezüglich dieser Thematik machte ich Ende 2014 eine Sitzung für Beauty, was ihren Zustand besserte. Es vergingen so ungefähr eineinhalb Jahre, in denen es Beauty recht gut ging. Dann, im Jahr 2016, erzählte mir ihr Frauchen, dass Beauty einen epileptischen Anfall gehabt hatte und nun auch entsprechende Medikamente bekam. Leider verschlechterte sich in den nächsten Monaten ihr Gesundheitszustand schrittweise immer mehr, bis im Herbst 2017 selbst die Tierärztin keinen Rat mehr wusste. Beauty hatte über mehrere Tage hohes Fieber und fraß nichts mehr. Meine Nachbarin wandte sich an mich mit der Frage, ob ich für Beauty energetisch etwas tun könne. Ich sagte ihr: „Ich kann es versuchen.“

Kopf und Oberkörper eines schwarzen Hundes, der seine Pfote in die Hand eines Menschen legt.
„Handshake“ mit Beauty (Foto: S. Lauderbach)

Da Beauty schon sehr schwach war, machte ich einen Hausbesuch in der Wohnung meiner Nachbarin und führte für Beauty eine energetische Sitzung durch, die ungewöhnlich lang dauerte. Ich saß neben ihr auf dem Sofa, berührte sie aber nicht. Ich formte mit meinen Händen ein kugelförmiges Feld, in welchem ich mir Beauty in Miniatur vorstellte. Als Thema der Sitzung schlug ich meiner Nachbarin vor: „Beauty ist gesund und fit und es geht ihr körperlich so gut wie möglich“. Ich setzte Beauty mit ihrem inneren Potenzial, dem Bereich ihres „Individuellen Höheren Selbst“ in Verbindung, ließ das Thema der Sitzung dann gedanklich vollkommen los und wartete ab, was passieren würde. Schon nach relativ kurzer Zeit stellte sich – so wie meistens bei meiner energetischen Arbeit – bei mir ein Gefühl der Ruhe und geistigen Weite ein. Ich spürte, wie das Energiefeld rund um Beauty, welches ich links und rechts mit zwei Fingern berührte, größer wurde. Das ist meistens ein Anzeichen für die beginnende Wirkung der Behandlung. Bei Beauty äußerte sich das so, dass sie relativ rasch einschlief und zu schnarchen begann.

Ich ließ das energetische Feld rund um die Hündin stetig größer werden, sodass es am Ende der Sitzung riesige Dimensionen angenommen hatte. Es fühlte sich für mich, meine Nachbarin, die während der Sitzung anwesend war, und vermutlich auch für Beauty sehr angenehm an. Mir selbst wurde ganz warm im gesamten Körper, während ich diese Sitzung durchführte. Die Behandlung dauerte, wie schon erwähnt, ungewöhnlich lang, nämlich fast zwei Stunden. Am Ende der Sitzung wachte Beauty auf, und meine Nachbarin meinte: „Sie wirkt jetzt etwas wacher und ihre Augen sind auch klarer.“ Mehr konnte man vorerst noch nicht sagen.

Ein paar Tage später meldete sich meine Nachbarin telefonisch und berichtete mir, dass es Beauty nun deutlich besser gehe. Ihr starkes Fieber (über 40°C) hatte sich auf 38°C (normale Temperatur bei Hunden) normalisiert und sie fraß wieder. Auch bewegte sie sich wieder viel mehr und meine Nachbarin berichtete sogar, dass sie auf das Sofa hinaufgesprungen sei „wie eine Gazelle“. Sie war sehr begeistert von der eingetretenen Besserung und ich freute mich ebenfalls sehr. Meine Nachbarin hatte – nebenbei erwähnt – am Tag nach der Behandlung Geburtstag und konnte Beauty sogar ins Restaurant mitnehmen.

Wie ging es dann weiter? Es ging Beauty für einige Monate besser. Da sie chronisch krank war, verschlechterte sich ihr Zustand aber wieder und es kamen auch andere gesundheitliche Schwierigkeiten dazu. Meine Nachbarin sagte zu mir, dass sie von vornherein damit gerechnet hatte, dass Beauty nicht vollständig gesund werden würde. Sie freute sich aber sehr über die gewonnene Zeit, die sie noch mit ihr verbringen konnte, bevor sie dann ein Jahr später starb.

Es freut mich heute noch immer wieder sehr, an sie zurück zu denken, weil sie ein so freundliches und gutmütiges Wesen hatte. Ich hoffe, es geht ihr gut dort, wo sie jetzt ist.

 

Vielleicht interessieren Sie auch diese Artikel:

02 | Geschichte vom Mann, seinem Sohn und dem Pony
08 | Die Katze des Dalai Lama – Buchtipp
13 | So nah und doch so weit… – energetische Arbeit aus der Ferne
26 | Momo – Buchtipps für den Urlaub 3
34 | The Wisdom of Compassion – Buchtipp
38 | Möge es uns allen wohlergehen